21. Mai 2006: Finnwale begeistert ...
Direkt nach dem »Eurovision Song Contest« sind die Finnwale zu uns gekommen! Bestens gelaunt,
wie man sich vorstellen kann, denn die monströse finnische Band »Lordi« hat kräftig abgeräumt und
den Wettbewerb gewonnen. Die Hardrockgruppe bot ein Bild des Grauens, und mit viel Pyrotechnik
trugen die durchgeknallten Finnen ihr »Hard Rock Halleluja« vor. Unsere Finnwale sind noch ganz aus
dem Häuschen! Sie haben sich dann auch erst einmal eine 3-tägige Fressorgie gegönnt. Als wir sie
beobachten konnten, hat das Meer in bester Lordi-Manier eine halbe Stunde lang gebrodelt!
Die »Lordis der Meere«
Der Gesang der Finnwale
(und auch Blauwale) ist
ausgesprochen laut und
sehr tief. Die tiefen Töne
(20 – 150 Hz), die von
diesen Walen produziert
werden, erreichen Laut-
stärken bis zu 190 Db.
Andere Finnwale hören
sie noch in einer Entfer-
nung von 850 km!

Um die tiefen Töne für
uns Menschen hörbar zu
machen, müssen die Auf-
nahmen einen akustischen
Wandler durchlaufen.

Da sag' noch einer, Wale könnten nicht grooven!
Der Finnwal ist nach dem Blauwal das zweitgrößte Tier auf unserem Planeten. Er kann bis 26 m lang
werden. Die Tiere der Nordhemisphäre sind meist etwas kleiner als ihre Kollegen aus dem Süden.
Man kann den Finnwal leicht mit dem Seiwal oder auch dem Blauwal verwechseln. Zur Unterschei-
dung hilft die eigenwillige Pigmentierung auf seinem Kopf: rechts sind die »Unterlippe« und einige
der Bartenplatten weiß, die linke Seite dagegen zeigt sich in schlichtem Grau.
Der Finnwal ist ein schneller Schwimmer, ist weltweit anzutreffen, leider aber stark bedroht, obwohl
er einst zu den am häufigsten anzutreffenden Walen gehörte. Besonders skandalös ist es, dass Island
sich wieder am Walfang beteiligt und Finnwale jagt. Außer Japan macht auch Norwegen wieder Jagd auf bedrohte Arten. Da bleibt nur noch eins: Boykott!
@ Hanne Wecken
Die »Saison der Giganten« dauert noch bis zu 10.06.2006. Wie wär's mit einer Verabredung mit
den ganz Großen dieses Planeten? Infos dazu finden Sie hier >>>
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