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die Südküste von Pico. Dort konnten wir eine Pottwal-Gruppe mit acht Tieren beobachten. Unser Vigia meldete alsbald über Funk Fleckendelphine, die sich in der Nähe der Küste aufhielten. Als wir die Fleckendelphine erreichten, entdeckte Fernando, dass abseits der Gruppe irgendetwas auf der Wasseroberfläche trieb. Bei näherem Hinsehen mußten wir leider feststellen, dass es ein toter Delphin war. Seine Haut begann schon zu verwesen er mußte schon länger tot sein. Es war ein trauriger Anblick: Im Schnabel stecke ein Haken, eine Leine hatte sich fest um die Fluke gewickelt. Vermutlich hatte der Delphin versucht, einen Köderfisch von einem Thunfischerboot* zu ergattern und sich dabei in der Leine verfangen. Noch bevor die Fischer die Leine kappen konnten, war der Delphin leider ertrunken. |
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Langleinen zum Fang. Im Umfang, wie die Azoreaner diese Fangart betreiben, gilt die Lang- leinenfischerei als umwelt- und delphinfreundliche Methode des Thunfischfangs, obwohl derartige Unfälle, wie wir ihn erlebt haben, immer wieder passieren können. Die Treibnetze der internationalen Flotten rund um die Azoren sind die wirkliche Bedrohung für die Delphine, aber auch für Thunfische und andere Arten und auch für die kleine azoreanische Fischindustrie. ![]()
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