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Barbara und Helmut Corneli von Europas größter Tauchsportzeitschrift »Tauchen«, sowie Thomas Schmidt, Naturfotograf aus Paris. Normalerweise klingelt gegen 07:30 Uhr das Telefon und wir bekommen die ersten Sichtungsberichte von unserem Vigia, Senhor Anteiro. Heute klingelte es aber schon früher und es waren auch nur zwei Worte von Sen. Anteiro zu hören: »Orcas rapido ...!« Brötchen fielen aus den Händen, der Kaffee wurde kalt. Per Handy alarmierte ich unseren Skipper Fernando mit der Anweisung, in 5 Minuten auslaufen zu wollen. Da unsere Boote stets am Vortag für den nächsten Tag vorbereitet werden, war dies möglich, und um 07:35 Uhr verließen wir den Hafen in Madalena. |
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an der Südküste. Nach 20 Minuten Fahrt unter Funkan- weisung von Sen. Anteiro erreichten wir die Orcas im Kanalausgang zwischen Faial und Pico. Die Situation war optimal, da die See spiegelglatt war. Ich glaubte meinen Augen kaum zu trauen. In diesen Gewässern gehören Orcas nicht zu den häufig anzu- treffenden Spezies, und wenn, dann sind es mal Einzel- tiere die vorbeiziehen. Heute aber war es ein ganzer Orca Pod, eine Familie mit 17 Tieren ! Dabei ein markantes Männchen mit der ausgeprägten Rückenflosse, die den auch »Schwertwal« genannten Tieren ihren Namen zu verdanken haben. Auch haben wir drei Jungtiere gesehen und viele Halbwüchsige. Wir waren das erste Boot und konnten Dank des Orca Alarms von Sen. Anteiro weit mehr als eine Stunde mit den Tieren völlig alleine verbringen. |
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| Orcas vor dem Mount Pico, @ Thomas Schmidt | ||||||||||||||||||||||||||||
wir dieses Highlight ja niemanden vorenthalten wollten, verständigten wir unser Landteam und organisierten den Transfer an Land zu dem unserer Position am nächsten gelegenen Hafen. Gegen 09:30 traf die Gruppe ein und auf diese Weise konnten wir es unseren Gästen ermöglichen, diese exquisite und außergewöhnliche Situation mit uns zu erleben. Natürlich blieb unser Journalistenteam an Bord und hatte so die Möglichkeit, weitere tolle Aufnahmen zu machen. An diesem Tag verbrachten wir mehr als 3 Stunden mit der Orca Familie, die sich dann aber aufmachte in die weite See. |
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Es gehört schon zu den außergewöhnlichen Erlebnis- sen, an einem so perfekten Tag eine derart schöne Begegnung genießen zu dürfen. Ich hege darin die Hoffnung, dass es draußen, in den Weiten der Ozeane, doch noch einige Waltiere gibt, die es immer wieder schaffen, der Bejagung und den Katastrophen zu ent- gehen. Doch heute, da ich diesen kleinen Bericht schreibe, laufen vor der galizischen Küsten hunderttau- sende Liter von giftigem Rohöl in den Atlantik. Ich hoffe nur, dass es diese gesunde Orca Familie nicht erwischt. Ein weiterer Höhepunkt begegnete uns auf dem Rück- weg. Fernando erspähte die Rückenflosse eines Mond- fisches. Das fast 3 m große Exemplar bliebt lange am Boot und war gar nicht scheu. Dies ganz zum Ärger von Helmut Corneli, der keine Unterwasserkamera an Bord hatte doch es sollte auch ihm noch gelingen, am letzten Tag seines Aufenthaltes einem Mondfisch unter Wasser zu begegnen! Bericht: Frank Wirth |
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| Orca, @ Thomas Schmidt | ||||||||||||||||||||||||||||
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