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Weinberge, wenn der »Vigia« von seinem Ausguck hoch über der Küste Wale gesichtet hatte. Hauptberufliche Walfänger gab es auf den Azoren kaum so ließen denn die Männer ihre Arbeit liegen, die sie gerade verrichteten, eilten zum Hafen und brachten ihre Walfangboote, die »Canoas«, zu Wasser. Die langen, schmalen und schnellen Boote hatten sieben Mann Besatzung; im Bug war der Harpunier, der »Trocador«, positioniert. |
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konnte man Segel setzen und sich so den Walen nähern, ansonsten hieß es: rudern. Das darauf- folgende Szenario ist Ihnen vielleicht aus Fil- men oder Dokumenta- tionen bekannt. |
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| Walfangboot (Canoa) |
Skulptur in Sao Roque |
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wale rund um die Azoren. Die Fangquoten der Azoreaner waren dagegen vergleichsweise lächerlich: Bis zuletzt jagten sie die riesigen Meeressäuger nicht mit motorisierten Schiffen und hochmoderner Ausrüstung, sondern stets mit ihren traditionellen Booten und mit von Hand geschleuderten Harpu- nen und haben daher Populationen auch nie gefährdet. Die Waljagd war gefährlich: Viele kamen von den Einsätzen mit gebrochenen Gliedern oder überhaupt nicht mehr zurück. Dafür genossen sie unter ihren Mitbürgern hohes Ansehen. 1983 gaben die Azoreaner den Walfang auf. Den Ruf »Baleia, Baleia!« kann man auch heute noch vernehmen aus den Funkgeräten der Whale- Watching-Boote. Denn noch immer werden die Walausgucke genutzt und noch immer sitzen die alten erfahrenen Vigias in diesen Türmen so wie damals zu den Walfangzeiten. |
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in jungen Jahren einige Zeit in Angola gearbeitet hatte, kehrte er als Walfänger auf seine Heimat- insel zurück. Als der Walfang eingestellt wurde, arbeitete er auf einem Thunfischboot. Bald jedoch erlitt der Thun- fischfang seinen großen Einbruch. Anteiro besann sich auf seine großen Erfahrun- gen aus den Zeiten des Walfangs und arbeitet seit nunmehr acht Jahren als Vigia im Dienst der Walbeobachter rund um Pico und Faial. Seit geraumer Zeit ist er eine unentbehrliche Insti- tution im Team von Pico Sport. Anteiro kümmert sich auch um den Nachwuchs seiner Zunft: Die Praktikantin Claudia lernt z. Zt. das Handwerk des Vigias bei ihm. |
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